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Lotta (Eine tierische Geschichte)

Es war Ende Mai, Torsten war wie immer in den Wiesen der Seestraße unterwegs. Im hohen Gras enddeckte er oft so manches Tier. Störche, Füchse oder Rehe waren keine Seltenheit. Selbst Wildschweine grunzten aus dem Unterholz des Sees. Doch plötzlich machte er eine Enddeckung. Eine Hirschkuh die gerade ihr Junges geboren

Zuletzt aktualisiert: 4. Juni 2026

Lotta (Eine tierische Geschichte)

Es war Ende Mai, Torsten war wie immer in den Wiesen der Seestraße unterwegs. Im hohen Gras enddeckte er oft so manches Tier. Störche, Füchse oder Rehe waren keine Seltenheit. Selbst Wildschweine grunzten aus dem Unterholz des Sees. Doch plötzlich machte er eine Enddeckung. Eine Hirschkuh die gerade ihr Junges geboren hatte lag Tod im Gras vor ihm. Das Junge versuchte an den Zitzen der Mutter zu säugen. Was machen? Torsten beschloss das Junge erst mal mit nach Hause zu nehmen.

Nach vier Wochen ist „Lotta“ jetzt fester Bewohner der Seestraße und aus dem gröbsten raus. Jeden Tag bekommt er alle 6 Stunden von Familie Kerber seine Flasche mit Ziegenmilch.

Wie es weiter geht? Torsten weiß es selbst noch nicht genau. Ein Tierpark wäre eine Option. Dort könnten ihn dann alle Berlinchener Besuchen.

Vor fast 50 zig Jahren gab es eine ähnliche Geschichte in Berlinchen. Auf dem Feld wurde beim Mähen ein Rehkitz angefahren. Familie Bisanz nahm das Reh auch mit nach Hause und zog es mit der Flasche auf. Schnell wuchs der kleine Bock heran und fing an die Kinder der Familie zu stoßen. Es wurde für die Kinder zu gefährlich. Von einen Tag auf den anderen war der Bock verschwunden. An das Mittagessen am nächsten Tag konnte man sich nach fast 50 zig Jahren nicht mehr so erinnern. Aber Horst sagte: „Ich glaub es gab Fleisch."

Lotta ist wieder in Berlinchen gesichtet worden. Die Hirschkuh hatte Nachwuchs dabei.

Nach fast einem Jahr, schau ich bei Lotta mal vorbei. Ihr seht es geht ihm gut.

Wie es mit Lotta weiter geht wird Familie Kerber in diesem Blog berichten: Also - Lotta wird kein Filmstar und aus Lotta wird vorallem kein Wildgulasch - soviel ist schon mal klar. Lotta gehört schon fast zur Familie und bleibt so lange bei uns, bis sie soweit ist, dass sie sich selbst einen flotten Hirsch sucht und ein Familie gründet. Außerdem bekommt Lotta noch eine Ohrmarke, dass für unsere Jäger sichtbar ist, dass es sich um Lotta handelt und sie nicht in die Schußlinie läuft, wenn man Lotta ruft. An dieser Stelle möchten wir uns mal bei allen lieben Menschen bedanken, die uns bei Lotta´s Aufzucht mit Ziegenmilch so unterstützen. Danke an die Ersatzeltern T. und A. aus der Seestraße, die Lotta während unseres Urlaubes so liebevoll versorgt haben und Danke an alle anderen Sponsoren. Wir halten euch auf dem Laufenden... Die Kerber´s

Nein! Auf dem Bild ist nicht "Lotta", er könnte es aber sein. Auf dem Foto ist ein Artgenosse der in Sieversdorf in der Filmtierschule ein Star ist und schon in vielen Filmen vor der Kamera stand. In der Filmtierschule Harsch werden rund 100 Tiere auf die tierischen Rollen vor der Kamera vorbereitet. Wir haben bei unserem Besuch schon mal angefragt. Lotta wird Filmstar? Der Vertrag ist noch nicht Unterschrieben. Die Aussichten auf eine Rolle beim Film stehen gut. Manager Torsten hat es jetzt in der Hand ob aus "Lotta" ein Filmstar wird oder er irgendwann als Wildgulasch endet.


Quelle: Lotta (Eine tierische Geschichte) auf berlinchen-tv.de — importiert für berlinchen.org, Inhalte unverändert übernommen wo möglich.